Opt-In-Optimierung:
Cookie-Banner nutzerfreundlich gestalten

Die Akzeptanz von Cookie-Banner-Optimierung wird ein wichtiges Marketing-Ziel: Hier zeigen wir Ihnen, welche Rolle ein gut gestaltetes Cookie-Banner dabei spielt. Dank der DSGVO und BGH-Rechtssprechung dürfen Cookie-Banner nicht mehr nur rein dekorativer Natur sein, sondern müssen Nutzer/innen wirklich die Wahl lassen, welche Cookies aktiviert und welche deaktiviert werden. Die Akzeptanzraten für Cookies sind dabei sehr unterschiedlich.

Um die Daten, die durch Cookies zusammengetragen werden, fürs Marketing zu nutzen, ist es also wichtig, die Akzeptanzrate für Cookies oder die Opt-In-Rate zu steigern.

Potenzial der Opt-In-Optimierung:

Für das Marketing ist es hilfreich, wenn möglichst alle oder viele Nutzer ihre Zustimmung zu den verwendeten Cookies geben. Denn nur dadurch lassen sich Analytics-Dienste einsetzen um Daten über Zielgruppen und ähnliches zu gewinnen. Daher sollte es das höchste Ziel sein, die Zahl der Nutzer/innen, die der Nutzung von Cookies zustimmen, anzuheben.

Die Steigerung der sogenannten Akzeptanzrate wird auch als „Opt-In-Optimierung“ bezeichnet. Sie ist sowohl hilfreich, um möglichst vollständige Informationen zur Webanalyse zu erhalten (die meisten Analytics-Dienste nutzen Cookies, um den Weg von Nutzer/innen über die Website zu verfolgen), als auch für das Retargeting auf unterschiedlichen Plattformen.

Was könnten Sie aber machen, um mehr Nutzer/innen dazu zu bringen, den Cookies zuzustimmen? Wie ließe sich die Akzeptanzrate optimieren?

Leitfaden zur Opt-In-Optimierung

Trägt man die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen, so ergeben sich folgende Aspekte und Empfehlungen für ein gutes Cookie-Banner:

1. Position: Positionieren Sie den Cookie-Banner unten rechts oder links. Die Studien sind nicht eindeutig, welche der beiden Positionen besser ist. Vielleicht hilft es, einmal konkrete Testreihen durchzuführen.

2. Overlay vermeiden: Die Website-Inhalte sollten unmittelbar zugänglich sein. Ein Overlay, das die Website verdeckt, so lange die Cookie-Box noch nicht geklickt wurde, sorgt hauptsächlich dafür, dass Nutzer/innen unzufrieden sind und Ihre Website schnell verlassen.

3. Form: Box statt Banner. Verwenden Sie kein Banner, das über die ganze Bildschirmbreite geht, sondern nutzen Sie eine quadratische Form, die sich leicht überblicken lässt.

4. Kontext: Gute und nachvollziehbare Gründe helfen. Eine Erklärung, warum die Cookies genutzt werden sollten, könnte zu einer Zustimmung führen.

5. Einheitlichkeit: Passen Sie das Cookie-Banner an Ihrer Corporate Identity an. Nutzen Sie Farben, Formen und Sprache, die Sie auch für Ihr Unternehmen nutzen. Auch die Verwendung des eigenen Logos und das freundliche Ansprechen der Nutzer/innen hilft.

6. Klar und ehrlich: Niemand mag es, bedrängt zu werden. Übertreiben Sie es nicht mit den Versuchen, die Nutzer/innen zu ihrer Einwilligung zu drängen. Dies könnte eher einen schlechten Eindruck hinterlassen. Werben Sie um Vertrauen, verstecken Sie nichts und seien Sie ehrlich.